Elisabeth Wienemann

Vom Alkoholverbot zum Gesundheitsmanagement

Entwicklung der betrieblichen Suchtprävention von 1800 bis 2000

Moderne Konzepte der Suchtprävention und -hilfe gehören seit einigen Jahrzehnten zu den betrieblichen Sozialeinrichtungen in den USA und in Deutschland. Sie stellen neue Anforderungen an das Führungsverhalten und haben positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur.
Die verschiedenartigen Wurzeln der Suchtprävention und -hilfe reichen zurück bis in das 19. Jahrhundert. Standen am Anfang Alkoholverbote und Regelungsversuche im Mittelpunkt der Suchtprävention, so wird sie heute immer häufiger mit der Gesundheitsförderung verknüpft und in ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingebunden.

Das Buch liefert eine grundlegende Recherche der Geschichte der betrieblichen Suchtprävention und ihrer Professionalisierung. Der Wandel der Haltungen zum Suchtmittelkonsum am Arbeitsplatz sowie der - nicht immer unproblematische - Einfluss gesellschaftlicher Interessengruppen mit seinen Auswirkungen bis in die modernen Suchthilfekonzepte wird facettenreich dokumentiert.

Heute ist die betriebliche Sucht-prävention und -hilfe nicht nur ein Hilfeangebot, sondern erfolgt auf der rechtlichen Grundlage des erweiterten Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Die Qualität der Einrichtung entscheidet über ihre zukünftige Rolle im betrieblichen Gesundheitsmanagement.


528 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Paperback
Erschienen im Ibidem Verlag
ISBN Nummer: 3-89821-076-6
Zu beziehen im Buchhandel oder bei www.amazon.de

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