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Qualifizierungsangebote:
Sequenz "Suchtprävention im Gesundheitsmanagement" Qualifizierung für die betriebliche Suchtprävention und Gesundheitsförderung Studienangebot des WA für Fach- und Führungskräfte (2012 - 2013)
Qualifizierung für nebenamtliche Suchtarbeit im Betrieb
Betriebliche Ansprechpersonen für Suchtfragen/Suchtkrankenhelfer Angebot der NLS in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft
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Studienangebot im WA
Sequenz "Suchtprävention im Gesundheitsmanagement"
(2012 2013)
2012 beginnt im Weiterbildungsstudium Arbeitswissenschaft der Leibniz Universität Hannover der 12. Durchgang der Sequenz Suchtprävention im Gesundheitsmanagement. Sie wird im Rahmen des Moduls Betriebliches Gesundheitsmanagement angeboten und ist ausgerichtet an den aktuellen fachlichen und rechtlichen Standards der Suchtprävention und Suchthilfe, die von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) herausgegeben wurden.
Betriebliche Suchtpräventionsprogramme sind fester Bestandteil moderner Personalpolitik. Sie umfassen vielfältige Präventionsangebote zur Vorbeugung gesundheitlicher Gefährdungen und zur Erweiterung der Gesundheitskompetenz. Sie bieten Personalverantwortlichen Leitlinien und Anleitungen für eine frühzeitige Intervention bei riskantem Konsum und Auffälligkeiten am Arbeitsplatz und sehen Beratung und Unterstützung von Beschäftigten vor. Die erfolgreiche Umsetzung des Programms erfordert von den Beteiligten die Fähigkeit, diese Angebote im Betrieb strategisch zu positionieren und nach den aktuellen Standards zu arbeiten sowie sich intern und extern gut zu vernetzen. Mit der Unternehmensleitung, den Interessenvertretungen und Fachkräften im Gesundheits- und Personalmanagement ist eng zu kooperieren.
Den Kern der Sequenz (S55) bildet die Kursreihe Rolle und Selbstverständnis der Fachkräfte in der betrieblichen Suchtprävention und Gesundheitsförderung, in der die Entwicklung und Professionalisierung in der jeweiligen betrieblichen Rolle im Vordergrund steht. Ziel ist es, die eigenen Beratungskompetenzen zu erweitern sowie die persönliche Wirkung in Verhandlungen und Beratungen zu verstärken.
Adressat/innen
Die Sequenz richtet sich in erster Linie an Personen, die im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung, insbesondere in der Sucht- und Sozialberatung haupt- oder nebenamtlich arbeiten und eine Weiterbildung suchen, um sich auf den aktuellen fachlichen und rechtlichen Stand zu halten.
Darüber hinaus sind Personen angesprochen, die im Personalwesen, in betrieblichen Interessenvertretungen oder im Gesundheitsmanagement tätig sind sowie Multiplikator/innen aus Verbänden und Einrichtungen. Für Betriebsärzte wird bei Interesse die Anerkennung als ärztliche Weiterbildung beantragt.
Organisatorisches
Die Sequenz umfasst ein Kursangebot im Baukastensystem. Darin werden verbindliche Kurse und solche, die von den Studierenden wahlweise belegt werden können, angeboten.
Wer die Weiterbildungssequenz absolviert, muss mindestens 190 Stunden belegen. Die erforderlichen Kurse werden in einem viersemestrigen Zyklus ab Sommersemester 2012 angeboten.
Eingeschriebene Studierende können die Sequenz mit einer Bescheinigung oder mit einem Zertifikat abschließen. Die Einschreibung erfolgt für das Weiterbildungsstudium Arbeitswissenschaft. Vorausgesetzt wird eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in einem arbeitswissenschaftlichen Tätigkeitsfeld.
Diese Voraussetzung würden Sie z.B. mit einer zweijährigen Tätigkeit in der betrieblichen Beratung oder in einem anderen Tätigkeitsfeld des Gesundheitsmanagements erfüllen. Für die Aufnahme als Studierende/r ist die im Beruf erworbene Eignung der Hochschulreife gleichwertig.
Gaststudierende können unabhängig von den genannten Voraussetzungen einzelne Kurse oder die Kursreihe in der Sequenz belegen.
Die Sequenz beginnt mit einem Orientierungs- und Auswahlworkshop am 11. Februar 2012 (Kurs S55001P), in dem u.a. auch die Seminargruppe für die Kursreihe "Rolle und Selbstverständnis" zusammengestellt wird.
Zu den Kosten
Für eingeschriebene Studierende fällt pro Semester ein Beitrag von rund 300 EUR (mit darin enthaltener Semestercard für Studierende aus dem Großraum Hannover) bzw. rund 150,- EUR (für Studierende aus dem sonstigen Bundesgebiet) an. Zuzüglich fällt pro Semester ein Studienentgelt in Höhe von 200,- EUR an. (Beachten Sie bitte die Informationen im jeweils aktuellen Kursprogramm). Gaststudierende zahlen 200 EUR pro Kurs.
Einige Seminare finden außerhalb Hannovers statt. Hierfür fallen Kosten für Übernachtung und Verpflegung an. Für Teilnehmer/innen an der Kursreihe Rolle und Selbstverständnis der Fachkräfte in der betrieblichen Suchtprävention und Gesundheitsförderung" sind dies auf mehrere Kursblöcke über vier Semester verteilt mindestens 18 Tage. Die Kosten für Unterkunft/Verpflegung betragen zurzeit (Juni 2011) rund 70 EUR/Tag. |
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Kurse in der Sequenz
Wintersemester 2011/2012
Orientierungs- und Auswahlworkshop zur Sequenz S55 am 11.02.2012 (Pflichtkurs) Die Teilnahme ist für Gasthörer/innen kostenfrei.
Sommersemester 2012
Betriebliches Gesundheitsmanagement Eine Einführung (Pflichtkurs)
Rolle und Selbstverständnis der Fachkräfte in Suchtprävention und Gesundheitsförderung I
(Pflichtkurs) Mai 2012
Rolle und Selbstverständnis der Fachkräfte in Suchtprävention und Gesundheitsförderung II (Pflichtkurs) September 2012
Projektbegleitung und Coaching für Hauptamtliche in der Mitarbeiterberatung, Suchtprävention und Gesundheitsförderung (Wahlkurs)
Frühe Interventionen - Führungshandeln und Führungshilfen in der betrieblichen Suchtprävention (Wahlkurs)
weitere Wahlkurse zu aktuellen Themen im jeweiligen Kursprogramm
Wintersemester 2012/2013
Sucht, Abhängigkeit, Krankheit, Bewältigungshandeln? Verschiedene Erklärungskonzepte - Ihre Bedeutung für die betriebliche Suchtprävention (Pflichtkurs) November 2012
Rolle u. Selbstverständnis der Fachkräfte in Suchtprävention und Gesundheitsförderung III
(Pflichtkurs) Februar 2013
Rechtliche Aspekte bei riskantem Konsum und Suchtproblemen am Arbeitsplatz (Wahlkurs)
weitere Wahlkurse zu aktuellen Themen im jeweiligen Kursprogramm
Sommersemester 2013
Rolle u. Selbstverständnis der Fachkräfte in Suchtprävention und Gesundheitsförderung IV
(Pflichtkurs) Mai/Juni 2013
Synergien eines regionalen Verbundsystems zur betrieblichen Suchtprävention und -hilfe (Wahlkurs)
weitere Wahlkurse zu aktuellen Themen im jeweiligen Kursprogramm
Wintersemester 2013
Rolle und Selbstverständnis der Fachkräfte in Suchtprävention und Gesundheitsförderung V Abschlussseminar (Pflichtkurs) Oktober 2013
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Qualifizierung für die nebenamtliche Suchtarbeit im Betrieb
2012 beginnt ein neuer Durchgang der Qualifizierung für die nebenamtliche Tätigkeit in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe. Sie qualifiziert für die Aufgaben der betrieblichen Ansprechpartner/innen für Suchtfragen, Suchthelfer/innen oder Suchtbeauftragte. Sie wird auch als Ergänzung einer Weiterbildung, die zuvor für die ehrenamtliche oder freiwillige Suchtkrankenhilfe absolviert wurde, für den betrieblichen Einsatz empfohlen.
Der Qualifizierungskurs ist ein Gemeinschaftsprojekt der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS) und des Instituts für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Die Inhalte entsprechen den Qualitätsstandards für die betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe, die von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) herausgegeben worden sind: (http://www.dhs.de/web/arbeitsfelder/arbeitsplatz.php)
Die Qualifizierung umfasst sechs Seminarblöcke mit insgesamt 160 Unterrichtsstunden. Ziel der Maßnahme ist neben der Beratung von Beschäftigten auch eine qualifizierte Unterstützung von Personalverantwortlichen, damit sie sachgerecht mit auffälligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgehen und weiteren gesundheitlichen Gefährdungen vorbeugen können. Die Planung und Durchführen präventiver Aktivitäten im Netzwerk mit internen und externen Experten im Gesundheitsmanagement und der Gesundheitsförderung gehört ebenfalls zum Inhalt der Seminarreihe, wie die Einführung in die rechtlichen Grundlagen der betrieblichen Suchtarbeit
Informationen bei der NLS (http://nls-online.de), Telefon 0511626 26 60
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Download
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Betriebsvereinbarung aus den Qualitätsstandards der DHS
Betriebsvereinbarung zur Suchtprävention und Suchthilfe am Arbeitsplatz - Stand 2011 |
Stufenplan Suchtprävention:
Aktueller Interventionsleitfaden
öffentlicher Dienst Stand 2011 |
Stufenplan Suchtprävention
Aktueller Interventionsleitfaden
Privatwirtschaft Stand 2011 |
Niedersächsisches Ministerium für
Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit
Suchtprävention und Suchthilfe in der Niedersächsischen Landesverwaltung
Rahmenempfehlungen 2006 (PDF, 104 KB) |
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| Veröffentlichungen |
Elisabeth Wienemann/Günter Schumann (2011)
Qualitätsstandards in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe -
Informationen zur Suchtkrankenhilfe 1/2011
http://www.dhs.de/web/arbeitsfelder/
arbeitsplatz.php
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Rehwald, R./Reineke,G./Wienemann, E.
/Zinke, E. (2007):
Betriebliche Suchtprävention und
Suchthilfe
Frankfurt am Main, Bund Verlag,
ISBN 978-3-7663-3816-7
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Elisabeth Wienemann
Vom Alkoholverbot zum
Gesundheitsmanagement
Entwicklung der betrieblichen
Suchtprävention von 1800 bis 2000
528 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
Paperback, Ibidem Verlag
ISBN Nummer: 3-89821-076-6
Rezension, Zu beziehen über www.amazon.de
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Elisabeth Wienemann/Patrick Müller:
Standards der Alkohol- Tabak-,
Drogen und Medikamentenprävention
in deutschen Unternehmen und Verwaltungen - Expertise -
Projekt der Deutschen Hauptstelle für
Suchtfragen e.V.,
aktualisierte Fassung 2005
http://www.dhs.de/web/arbeitsfelder/
arbeitsplatz.php
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| Vorträge |
Dr. Elisabeth Wienemann:
Betriebliche Suchtprävention Wo und wann ist Handeln notwendig
Vortrag Fachtagung RABS Verden, 07.09.2011 |
Dr. Elisabeth Wienemann:
Betriebliche Belastungsfaktoren und Folgen für die Mitarbeiterinnen
Vortrag Jahrestagung "Sucht und psychische Störungen", Rickling 23.06.2011 |
Dr. Elisabeth Wienemann:
Gesundheitsorientiertes Führen: Der Prävention eine lösungsbezogene
Richtung geben
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Dr. Elisabeth Wienemann:
Gesundheitsorientiertes Führungsverhalten, Baustein: Verantwortlicher Umgang mit
Suchtmitteln und Intervention bei
Auffälligkeiten
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| Links |
Deutsche Hauptstelle für
Suchtfragen e.V. |
Niedersächsische Landesstelle für
Suchtfragen (NLS) |
Hessische Landesstelle für
Suchtfragen e.V. (HLS) |
Büro für Suchtprävention Hamburg
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IBS - Institut für betriebliche Suchtprävention Berlin e. V.
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